AKTUELL



KUNSTMARKT

in der Kunsthalle LIndenthal

Aachener Str, 220

50931 Köln

22. - 24. September 2017

von 11:00 bis 18:30 Uhr

 

art bridge 12

Erwartungen/Beklentiler/Expectations

Gruppenausstellung

mit internationalen

Künstler-innen

19.9. - 3.10. 2017

Kunsthalle im Bezirksrathaus

Köln-Lindenthal

Aachener Str. 220

50931 Köln

Öffnungszeiten:

Di+Do+So : 11:00-17:30 Uhr

Mi+Fr : 15: 00-18:00 Uhr

Sonst nach Vereinbarung

 

Offene Ateliers Köln

Linksreinisch

22-24 September 2017

Künstlerinnen ohne eigenes Atelier

Kunsthalle Lindenthal

Aachener Str. 220

50931 Köln

Öffnungszeiten:

Fr/Sa/So 11-18 Uhr

 

Ich über mich

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nuray turanAls erstes möchte ich erwähnen, dass ich in erster Linie deshalb male, weil ich Spaß dran habe.

Der Auslöser meiner Arbeiten ist manchmal nur ein Farbtupfer oder ein Zeitungsbericht, ein Photo, ein Blick eines Menschen. Sobald ich angefangen habe zu malen, gibt es kein Halt mehr für mich, bis ich „den Ausdruck“ in meinem Bild erreicht habe. Es muss nicht unbedingt ein perfektes Portrait oder eine perfekt gemalte Landschaft sein, um diesen Ausdruck zu erreichen, welcher bei den Betrachtern Gefühle auslösen soll. Die Kombination der Farben oder „das Grad des Lächelns“ ist das Geheimnis dieses Ausdrucks.

Während ich male, versinke ich oft in Gedanken. Manchmal sind es schöne oder aber manchmal schlechte Erinnerungen, die mich beschäftigen. Vielleicht ist es das, was mich bei meiner unbewussten (rote Phase/blaue Phase/grüne Phase…) Farbauswahl beeinflusst. Ich plane nicht, wie die Kombination der Farben sein müsste. Wie die Farben in der freien Natur wild und schön kombiniert sind, möchte ich sie auch auf meiner Leinwand „ohne den akademischen Zwang“ darstellen.

Meine Bilder sind Unikate.
Sie sind nicht kopiert und nicht nach Modell gemalt.
Sie sind Abbildungen meiner Phantasien.
Sie sind Früchte meiner Erfahrungen, Inspirationen.

Ich komme aus einem Land, wo man mit der Antike und Geschichte zusammenlebt. Ich bin in einer Metropole wie Istanbul am Bosporus aufgewachsen, wo Orient und Okzident sich treffen. Das müsste der Grund der unterschiedlichen Richtungen meiner Bilder sein; mal Frauen aus Anatolien, mal abstrakte Bilder, die z.B. New York darstellen.

Ich wünsche mir, dass meine Bilder ihre Betrachter gedanklich beschäftigen. Auf der ganzen Welt gibt es leider immer noch Frauen, die unterdrückt und der Gewalt ausgesetzt werden und ohne Gleichberechtigung dastehen. Ich male oft hübsche, junge Frauen, die zufrieden aussehen. Wenn man sie aber genauer beobachtet, spürt man die „Hoffnung“ in ihren Augen.

Bei meinen Bildern, wo ich die Frau bewusst verschleiert male, geht es um die Unterdrückung der Frau. Bei Kleiderordnung und Verschleierung der Frauen, bedingt durch falsche Interpretation der Religionen, geht es meiner Meinung nach um die Begrenzung der Freiheit der Frau.

Jeden Tag werden wir mit neuen unerfreulichen Ereignissen auf unserer Welt konfrontiert. Krieg, Bombenanschläge, Naturereignisse, Misshandlungen von Menschen, Morde u.a. Ich kann leider diese Ereignisse nicht verhindern. Aber ich versuche in meinen Bildern diese Themen aufzugreifen und zu bearbeiten. Meine Collage- und Materialarbeiten sind meistens themenbezogen, z.B. „11. September“, „Rutschfest?“, „Hilferufe“.

Ich als Mensch bin gegen jede Art von Terror und Gewalt, egal gegen welches Land oder Religion. Mein Ziel ist es wenigstens die Personen, die meine Bilder betrachten dazu zu bewegen, sich Gedanken über die erwähnten Probleme zu machen und mit dem nächsten darüber zu diskutieren. Das könnte einer der Wege sein, um Ängste und Vorurteile abzubauen und falsche Taten zu verhindern.

In diesem Sinne hoffe ich auf eine bessere Welt und Freundschaft aller Menschen!

Nuray Turan

nuray turan
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